Urlauber vertrauen klassischen Medien nicht

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat das Urlaubsverhalten von 27.000 EU-Bürgern untersucht. Unter anderem wurden die Menschen gefragt, wie sie sich über Urlaubsziele informieren und was ihrer Meinung nach den größten Einfluss auf ihre Entscheidung hatten. Das Ergebnis ist eindeutig wie die folgende Grafik zeigt:

Empfehlungen von Freunden und Kollegen, Infos aus dem Internet sowie persönliche Erlebnisse werden am häufigsten zur Entscheidung über das Urlaubsziel herangezogen und  als am wichtigsten angesehen. Dabei muss man bedenken, dass auch im Internet die meisten Infos und Empfehlungen von anderen  Urlaubern stammen, z.B. auf den Meinungsportalen wie holidaycheck.

Klassische Medien hingegen sind für Urlauber wenig vertrauenswürdig. Lediglich etwa jeder zehnte zieht TV, Radio und Zeitschriften für seine Urlaubsplanung zurate.

Ok, wirklich überrascht hat uns dieses Ergebnis ja nicht. Die Anbieter wissen um die Bedeutung von Mundpropaganda, persönlich und im Internet. Jedoch ist die Studie mal wieder eine passende Gelegenheit um die unangenehme Frage zu stellen: Warum investieren die Anbieter weiterhin den Löwenanteil des Marketingbudgets in Hochglanzprospekte, TV-Spots und Plakate? Warum entwickeln Sie keine Konzepte, ihre Gäste rundweg zu begeistern, so dass diese gar nicht anders können als es in alle Welt hinauszuposaunen? Warum haben so wenige Hotels oder Reiseveranstalter eigene Internetangebote, auf denen sich Urlauber und Urlaubsreife austauschen können?

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Ich bin Marcel, freier Business-Texter mit über 11 Jahren Erfahrung und einem Schwerpunkt auf den Themen Personal, IT, Management und Marketing. Du kannst mich gerne für Deinen Blog oder Dein Projekt buchen. Hier erfährt du noch ein bisschen mehr über mich.