Noch frei? 5 Tipps für die richtige Internet-Adresse

Wegen der Bedeutung des Internets als Marketingkanal achten viele Gründer bei der Wahl Ihres Firmennamen darauf, ob noch passende Domains vorhanden sind. Bei reinen Onlineunternehmen kann die Internetadresse sogar erfolgsentscheidend sein. Weltweit sind schon etwa 200 Millionen Domains registriert, allein unter der Endung .de an die 13 Millionen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihre Wunschadresse nicht mehr frei ist. Was tun? Jetzt heißt es kreativ werden. Und die folgenden fünf Tipps beachten:

  1. In der Kürze liegt die Würze. www.buerobedarf-mustermann-online.de sieht weder gut aus noch ist es bequem zu tippen. Auch auf der Visitenkarte werden Sie Platzprobleme bekomme. Grundsätzlich gilt: Je kürzer desto besser. (Wenn Suchmaschinenoptimierung für Ihren Erfolg sehr wichtig ist und Sie die meisten Besucher über Google & Co. erwarten, können evtl. auch längere Adressen sinnvoll sein.)
  2. Machen Sie den Anrufbeantwortertest. Wenn eine Domain übers Telefon nicht einwandfrei verständlich ist, vergessen Sie sie. Weder wollen Sie Ihre Internetadresse jedes Mal buchstabieren noch den Besuchern zumuten, alle möglichen Schreibweisen ausprobieren zu müssen.
  3. Keine Top-Level-Domains aus Bananenrepubliken. Wenn auf .de und .com schon alle Wunschnamen belegt sind ist das Ausweichen auf exotische Domains (.vu, .cx, .ws) keine Alternative. Diese Endungen schreien geradezu: Ich bin unseriös! Alternativen wie .info und .biz muss man je nach Situation abwägen. (Es gibt viele Spam-Seiten mt diesen Endungen.)  Suchen Sie lieber nach einer freien Wortkombination weiter. Domains mit der Endung .eu sind mittlerweile auch akzeptiert, dort könnten Sie noch mehr Glück haben.
  4. Sichern Sie die Umgebung. Reservieren Sie nicht nur eine Domain, sondern auch Varianten mit ähnlicher Schreibweise (mit und ohne Bindestrich) oder häufigen Tippfehlern. So machen Sie es Ihren Besuchern leicht und Ihren Wettbewerbern schwer.
  5. Beachten Sie die Rechtslage. Finger weg von registrierten Marken und (Domain-)Namen von Wettbewerbern, auch wenn nur eine geringe Ähnlichkeit zu Ihrer Wunschadresse besteht. Viele Unternehmen wachen streng über den Schutz Ihrer Marken und sind schnell mit einer Klage bei der Hand. Besprechen Sie Ihren Domainwunsch ggf. mit einem Markenanwalt und kalkulieren Sie das Risiko. Ein paar Grundregeln gibts hier.

Und nun Stifte gezückt, Tasten gedrückt: Wunschadresse austüfteln, überprüfen und dann ab zur Registrierung.