49 Tipps für Blogartikel, die deine Leser und Google lieben werden

Blogartikel sind das Herzstück deiner Webseite.

Mit deinem Blog wirst du über Suchmaschinen gefunden, machst deine Zielgruppe auf dich aufmerksam und gewinnst laufend neue Kunden.

Wie schreibst du Texte, die bei Google und in den Herzen deiner Leser ganz oben aufs Siegertreppchen kommen?

Eines ist sicher:

Es hat wenig damit zu tun, was du in der Grundschule als “schön schreiben” gelernt hast!

Texte für Webseiten oder Online-Texte überhaupt folgen eigenen Gesetzen.

Ich habe für dich 49 Expertentipps für bessere Blogartikel (und Webseiten-Texte überhaupt) zusammengetragen, die ich selbst befolge und die garantiert funktionieren!

Bist du bereit? Los gehts!

DIE VORBEREITUNG

1. Niemand liest deine Texte

Es ist ein Fakt: Niemand liest deine Webseiten-Texte als Ganzes. Niemand.

Finde dich damit ab.

Studien zeigen, dass Nutzer Texte im Internet nicht lesen, sondern überfliegen.

Sie “scannen” eine Seite mit den Augen und picken einzelne Worte oder Sätze heraus. Bleiben sie an einer Stelle hängen, weil sie dort nützliche Informationen vermuten, lesen ein Stück. Wenn sie nirgendwo hängen bleiben, versuchen sie es bei der nächsten Webseite.

55% aller Online-Nutzer verbringen weniger als 15 Sekunden auf einer Webseite. Die durchschnittliche Besuchszeit beträgt weniger als eine Minute.

Das ist krass!

Deine Webseiten-Besucher möchten keine Texte lesen. Sie suchen nach einer Antwort auf eine Frage, einer Lösung für ein Problem oder schlicht nach einem Produkt.

Sie treffen schnelle Entscheidungen aus dem Bauch heraus, ohne nachzudenken.

Jakob Nielsen verglich Online-Nutzer auf Informationssuche mit wilden Tieren. Kein Witz.

Riecht ein Raubtier eine Chance auf Beute, wägt es unterbewusst die Chancen ab: Lohnt sich der Aufwand? Wird das eine leckere Mahlzeit? Stehen meinen Chance gut oder gehe ich unnötige Risiken ein?

Haben sie den geringsten Zweifel, warten sie auf die nächste, bessere Gelegenheit.

Menschen sind faul. Sie möchten maximalen Nutzen bei minimalem Aufwand.

Lange Texte zu lesen um Antworten zu bekommen entspricht schlicht und einfach nicht den Nutzungsgewohnheiten des durchschnittlichen Webseiten-Besuchers.

Je eher du diese Erkenntnis verinnerlicht hast, desto bessere Webseiten-Texte wirst du schreiben.

2. Schreibe wertvolle und relevante Texte

Dieser Tipp sollte selbstverständlich sein, oder? Ein No-brainer.

Trotzdem füllen Unternehmen ihre Webseiten nach wie vor mit Banalitäten. Sie beauftragen so genannte SEO-Texter und produzieren Inhalte, die nicht mehr sind als Füllmaterial, um Keywords für Google darin unterzubringen.

Schreibe nur wertvolle Texte, die ein echtes Problem deiner Webseiten-Besucher lösen.

Jeder, der von Google oder über einen anderen Weg auf deiner Webseite landet, sucht eine bestimmte Information. Ist das, was er bei dir findet, nicht relevant, veraltet oder langweilig, verlierst du ihn – wahrscheinlich für immer.

3. Schreibe nur, wofür du dich interessierst

Wie willst du deinen Leser von etwas begeistern oder für etwas gewinnen, was dich selbst kalt lässt?

Musst du über etwas schreiben, was dich nicht interessiert, lass es jemand anderes tun.

Das gilt auch für Texter, die dringend Aufträge brauchen, um ihre Miete zu zahlen.

Lass es! Du tust dir und deinen Lesern keinen Gefallen.

4. Überlege dir, wer deine Zielgruppe ist

Es klingt simpel, aber so viele Texter füllen Blätter (oder Bildschirme) mit Texten, ohne sich je über die Zielgruppe Gedanken gemacht zu haben. Sie haben ein Thema und legen los.

Viel besser ist:

Frage dich ganz Anfang, für wen du schreibst. Wer ist die primäre, wer die sekundäre Zielgruppe?

Zum Beispiel schreibst du einen Artikel für Interessenten deines Produkts. Aber könnte der Text nicht auch für Mensche hilfreich sein, die dein Produkt noch gar nicht kennen? Oder können auch bestehende Kunden deine Tipps verwenden?

Sind deine Leser junge Familienväter oder Frauen mittleren Alters in Führungspositionen? Weißt du etwas über ihre Situation?

Beantworte in deinem Text die Fragen, die deine Zielgruppe hat, berücksichtige ihren Wissensstand, ihren Hintergrund, ihre spezielle Situation.

Mein Profi-Tipp:

Mit einer Buyer Persona gibst du deiner Zielgruppe ein richtiges Gesicht und Namen und hast sie beim Schreiben immer vor Augen.

5. Lege ein Ziel für deinen Text fest

Was willst du eigentlich?

Wahrscheinlich schreibst du nicht aus Langeweile oder zu Therapiezwecken, sondern du verfolgst handfeste Ziele.

Möchtest du dein Experten-Profil aufbauen? Newsletter-Abonnenten gewinnen? Kunden gewinnen? Deine Marke bekannt machen?

Jeder Text sollte ein Ziel haben, damit sich der Aufwand lohnt.

Welche Aktion sollte der Webseiten-Besucher deiner Ansicht nach ausführen?

Überlege dir, wie der Text, den du schreiben willst, dich diesem Ziel näher bringen kann.

6. Webseiten-Texte sind keine Werbetexte

Dein Text braucht ein Ziel, aber du solltest nicht über Ziel hinausschießen.

Natürlich willst du am Ende irgendetwas verkaufen.

Mit reinen Werbetexten wirst du das nicht schaffen!

Jeder Text benötigt die richtige Prise an Eigenwerbung. Beschäftige dich mit dem Konzept der Customer Journey und konzipiere deine Artikel für die verschiedenen Stadien der “Kundenreise”.

Richtet sich der Text an Nutzer, die allgemeine Informationen suchen, musst du diese Informationen liefern. Du kannst dein Produkt vielleicht am Rande erwähnen.

Schreibst du für Menschen, die sich gerade zwischen zwei verschiedenen Produkten entscheiden möchten, solltest du deine Produktvorteile deutlich herausstellen und darfst dick “KAUF. MICH. JETZT.” unter deinen Text schreiben.

7. Schreibe viel

Lange Texte ranken besser auf Google!

SerpIQ fand heraus, dass die Webseiten die Google auf der ersten Ergebnisseite listet, durchschnittlich über 2.000 Wörter haben.

Diese Grafik macht das deutlich:

Wenn du bei Google auf die Nummer Eins willst musst du die 2.000-Wort-Marke knacken.

Die Studie wurde im englischsprachigen Raum durchgeführt, aber auch in Deutschland geht die Tendenz dorthin.

Warum ist das so?

Die Wortanzahl an sich ist kein Kriterium, ob eine Webseite weit vorne bei Google angezeigt wird.

In einem langen Text kannst du ein Thema umfassend behandeln, alle Fragen beantworten und verschiedene Aspekte beleuchten.

Nutzer lieben es, wenn sie sich an einer Stelle informieren können und nicht ständig hin- und herspringen und neu suchen müssen.

Google weiß das und honoriert ausführliche Texte.

Ein weitere Grund ist, dass Webseiten mit (extrem) langen Texten deutlich häufiger von anderen Webseite verlinkt werden.

Bei der Analyse von über 6.000 eigenen Blogposts fand Hubspot heraus, dass Artikel mit mehr als 2.000 Wörtern mit Abstand die meisten Links erhalten.

Klingt logisch, oder? Du verlinkst lieber zu Blogartikel, in denen viel Arbeit steckt und deinen Lesern einen zusätzlichen Nutzen bieten.

Das Fazit:

Schreibe lange Texte und behandle ein Thema umfassend!

8. Aber schreibe nicht zu viel

Das bedeutet nicht, dass du deine Online-Texte aufblasen und mit bla-bla füllen solltest.

Es kommt nicht immer auf die… äh.. Länge an.

Manche Fragen sind schnell beantwortet. Zum Beispiel: Was kostet das aktuelle iPhone?

Auch das weiß Google.

Bei der Suchanfrage “Was heißt Texter auf Englisch” sind nur Wörterbücher unter den ersten Treffern. Die Frage kann nur mit einem Wort beantwortet werden.

So gehst du vor:

Analysiere dein Thema und dann schreibe so viel wie möglich darüber. Hast du nichts Relevantes mehr hinzuzufügen, höre auf.

9. Recherchiere und sammle Inhalte

Ja, ja, du bist ein Experte und weißt alles über ein Thema?!

Meine Vermutung: Weißt du nicht!

Selbst wenn, siehst du ein Thema nur aus deiner eigenen Perspektive.

Recherchiere deshalb so viel wie möglich. Nutze alle Quellen, die du finden kannst und sammle die Informationen in einem Dokument.

Je besser dein Überblick ist, desto umfassende und neutraler kannst du über ein Thema schreiben.

Zumindest weißt du, was die Konkurrenz macht, und wie du sie mit deinem Text “überbieten” kannst.

Ein Geheimtipp von mir:

Recherchiere auf englischen Webseiten. Es gibt ein Vielfaches mehr an Inhalten in englischer Sprache und du wirst wahre Schätze an Inhalten entdecken.

10. Führe eine Keyword- und Wettbewerbsrecherche durch

…hier findest du in Kürze mehr…

11. Schreibe zuerst eine Gliederung

Fange nach der Inhaltssammlung auf keinen Fall sofort mit dem Schreiben an.

Die Gefahr ist groß, dass der Text für deine Webseite unübersichtlich und überladen wird.

Bringe stattdessen die Punkte, die du gefunden hast, in eine sinnvolle Struktur. Gliedere sie in Haupt- und Unterpunkte.

Überlege, welche Gedanken du weglassen kannst und wo noch Lücken sind, die du füllen musst.

Behalte bei der Gliederung immer deine Zielgruppe und dein Ziel im Kopf. Sie bestimmen den Aufbau deines Textes.

12. Baue Texte nach der “umgekehrten Pyramide” auf

Wie erwähnt ist die Aufmerksamkeitsspanne des Online-Nutzers ziemlich kurz.

Kommt ein Besucher auf deine Webseite, bleiben dir nur wenige Sekunden, um seine Aufmerksamkeit zu fesseln.

Er wird seinen Blick über den sichtbaren Bildschirm schweifen lassen und dann instinktiv (“wie ein wildes Tier”) entscheiden, ob er weiterliest oder weggeht.

Strukturiere deshalb deinen Text nach dem Prinzip der “umgekehrten Pyramide” – oder anders ausgedrückt von breit nach schmal.

Wie sieht dieses Prinzip aus?

Beginnen mit der wichtigsten Botschaft, den wesentlichen Fakten, einem Überblick über das Thema (“breit”) und gehe erst nach und nach ins Detail (“schmal”).

Bei einem Blogartikel solltest du den Inhalt zu Beginn in wenigen Sätzen zusammenfassen und den Nutzen des Artikels für den Leser herausstellen.

Danach gehst du auf die Hauptpunkte ein. Im Laufe des Artikel gehst du weiter in Details und erklärst auch Nebengedanken, die wahrscheinlich nur einen Teil der Leser interessieren.

Es ist vielleicht verlockend, einen Text mit einer schönen Geschichte zu beginnen. Besonders wenn du gerne schreibst.

Fängst du den Text aber mit weniger wichtigen Details oder einer langen Vorrede an, springt dir ein großer Teil der Leser sofort wieder ab.

Sie sind unsicher, ob ihre wesentlichen Fragen in deinem Text später noch beantwortet werden und suchen lieber nach einer anderen Webseite, die es ihnen leichter macht.

13. Du darfst klauen, aber nicht zu dreist

Klauen, echt jetzt?

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich ganz alleine auf alle Tipps in dieser Liste gekommen bin?!

Niemand schreibt im luftleeren Raum. Zu jedem Thema wurde schon mal etwas gesagt.

Sich Ideen auf anderen Webseiten zu holen ist ganz normal und völlig ok.

Lass dich inspirieren, füg deine Perspektive hinzu und entwickle deinen eigenen Text.

Kopiere nicht!

Zeige Respekt vor den anderen Autoren. Wenn du etwas wörtlich übernimmst, zitiere sie. Hast du eine Quelle intensiv für die Recherche genutzt, bedanke dich für die Arbeit des anderen mit einem Link.

BEIM SCHREIBEN

14. Formuliere eine knackige Überschrift

Die Überschrift ist das erste, was jeder Besucher von deinem Artikel zu sehen bekommt.

Sie muss für sich alleine sprechen. In Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken entscheidet die Überschrift darüber, wie viele Klicks du bekommst.

Laut Quicksprout lesen 8 von 10 Nutzern eine Überschrift, aber nur 2 den ganzen Rest des Textes.

Verstehst du nun, wie wichtig deine Überschrift ist?

Gehe nicht über die Überschrift hinweg! Nimm dir Zeit, sie zu texten und probiere verschiedene Varianten aus.

Überschriften zu formulieren ist eine Wissenschaft für sich.

Einige Faustregeln sind:

  • Erwähne das Problem und die Lösung.
  • Halte die Überschrift trotzdem kurz und knackig.
  • Verwende starke Verben.
  • Verwende interessante Adjektive.
  • Verwende negative Begriffe.
  • Baue eine Zahl ein.
  • Wecke Neugier.

Beispiel gefällig?

Als Überschrift für diesen Artikel hätte ich wählen können:

So schreibst du ansprechende Texte für deine Webseiten.

Stattdessen habe ich gewählt:

49 Tipps für Blogartikel, die Leser und Google lieben werden

Klasse, was?! Jetzt sag nicht, du findest diese Überschrift zu billig! Immerhin hast du darauf geklickt und bis hierher gelesen!

Du kannst die Überschrift in Form einer Aufforderung, einer Frage oder einer interessanten Feststellung formulieren.

Ach übrigens:

  • Listen
  • funktionieren.
  • Immer!

Auf Hubspot findest du 13 Typen an Überschriften, die dir mehr Klick bringen (auf Englisch).

Ob du die Überschrift zu Beginn oder erst am Schluss ausformulierst, ist Geschmackssache. Ich starte meist mit einem (wohlüberlegten) Arbeitstitel und feile zum Schluss an den Details.

15. Schreibe eine kurze Einleitung, die Interesse weckt

Nach der Überschrift müssen die einleitenden Sätze deinen Leser fesseln.

Du musst dein vollmundiges Versprechen aus der Überschrift in der Einleitung einlösen.

Wie schaffst du das?

Ködere den Leser mit klaren Aussagen, was ihm der Text für einen Nutzen bietet und warum er unbedingt weiterlesen muss.

Mache ihm deutlich, wie er von deinem Text profitieren wird, wie er durch die Tipps erfolgreicher wird, Geld oder Zeit sparen kann.

Wecke Neugier: Erwähne zum Beispiel einen ungewöhnlichen Aspekt, den du später im Text erklären wirst.

Verwende kurze, prägnante Sätze, damit dein Besucher deine Botschaft sofort erfassen kann.

16. Erzähle Geschichten

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Aber mit nur wenigen Worten kannst du Bilder im Kopf deines Lesers entstehen lassen.

Du willst deinem Leser Informationen oder Botschaften vermitteln. Bette sie in eine Geschichte ein (“Storytelling”) und dein Text wird umso wirkungsvoller.

Du brauchst keine Märchen zu erzählen. Verwende dein eigenes Beispiel oder das eines Kunden als Aufhänger.

Erzähle, welche Ergebnisse du erreichen konntest, indem du die Empfehlungen umgesetzt hast, über die du schreibst. Beschreibe die Fehler, die du gemacht hast.

Baue ein Szenario auf, das sich der Leser vorstellen kann, statt nur Fakten aneinander zu reihen.

17. Stelle einen Kontext für den Leser her

Deine Webseite hat vielleicht schon viele Seiten und Artikel zu den verschiedensten Themen.

Du kannst nicht davon ausgehen, dass der Webseiten-Besucher alle bereits gelesen hat.

Fange grundsätzlich von Null an und erkläre in einem Artikel alles, was der Leser wissen muss. Setze nur so viel Vorwissen voraus, wie es auch unter Nicht-Experten üblich ist.

Manchmal erfordert ein Artikel umfangreiche Vorkenntnisse oder Texte bauen aufeinander auf. Erwähne dies explizit am Anfang deines Textes und verlinke zu den anderen Seiten. So findet der Leser einfach die nötigen Informationen und ist nicht irritiert.

18. Schreibe anschaulich und detailliert

Beschränke dich nicht auf allgemeine Beschreibungen. Verwende spezifische Aussagen, beschreibe Details anschaulich und gib Beispiele aus der Realität an.

Obwohl Joseph Pulitzer (1847-1911) – ja, der mit dem Preis – kein ausgewiesener Experte für Online-Texte war, gilt sein bekanntes Zitat bis heute:

»Wenn Du etwas schreibst – schreibe kurz und sie werden es lesen, schreibe einfach und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft und sie werden es im Gedächtnis behalten.«

Lass mich dir zwei Beispiele geben, die so auf eine Webseite stehen könnten.

Die Lesen-und-Vergessen-Version:

  • Das ist die bessere Bohrmaschine auf dem Markt.
  • Wir sind der Beratungspartner, der Ihnen immer hilft.

Die Bleibt-im-Kopf-Version:

  • Unsere Bohrmaschine besteht zu 100% aus panzerbrechendem Kryptonit, das bei Vollmond in nukleartermalen Hochöfen gebrannt wurde. Egal ob Stahl, Stein oder Holz, vor diesem Bohrwunder kapituliert jede Wand in Sekunden.
  • Egal ob Sie unser Einsteiger- oder Premium-Gold-Platinum-Paket gekauft haben, unsere Hotline ist an 7 Tagen 24 Stunden für Sie erreichbar. Unsere geschulten Support-Mitarbeiter warten nur darauf, sich um Ihr Anliegen zu kümmern.

Na gut, ein bisschen dick aufgetragen. Aber du verstehst, was ich meine?

Durch Details und bildhafte Beschreibungen bleibst du im Gedächtnis deiner Leser. Du hebst dich von deinen Mitbewerbern ab.

Und ganz nebenbei lieferst du Google eine Menge Keywords die für dein Thema relevant sind.

Falls du es nicht bemerkt hast:

Storytelling lässt sich sogar in technischen Produktbeschreibungen anwenden!

19. Sieh jeden Text als ein Gespräch

Ich lese täglich englische und deutsche Texte. Dabei fällt mir eines auf:

Die englischen Texte sind fast alle deutlich lockerer geschrieben.

Als ein Volk von Ingenieuren haben wir Deutschen – so scheint es mir – das besondere Bedürfnis, uns technisch korrekt und geschliffen auszudrücken. Oder in Amtsdeutsch.

Doch ein Online-Text ist keine Rede von einem Podium, selbst wenn du damit täglich hunderte oder tausende Menschen erreichst.

Für jeden Leser ist es ein Gespräch zwischen dir und ihm. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Leser ein Geschäftsmann am Schreibtisch  ist oder ein Taxifahrer nach Feierabend.

Niemand möchte gerne belehrt oder mit komplizierten Formulierungen gelangweilt werden. Wir mögen Menschen, die einfach reden, freundlich, empathisch, und Charakter zeigen.

Umgangssprachliches Deutsch ist auf Webseiten voll ok!

Mal mehr und mal weniger, je nach Zielgruppe.

Nicht jeder Satz muss Subjekt, Prädikat und Objekt haben und Sätze dürfen mit “ich” anfangen.

Das reicht wahrscheinlich nicht für eine Eins in Deutsch, aber es wird deinen Texten guttun!

Menschen kaufen bei Menschen. Am liebsten bei solchen, die sie mögen.

Je persönlicher und sympathischer dein Text ist, desto besser kannst du eine Beziehung zu deinen Webseiten-Besuchern aufbauen.

20. Sei unkreativ

Solltest du je einen Kurs in kreativem Schreiben besucht haben, vergiss sofort alles, was du dort gelernt hast.

Online-Texte zu schreiben hat damit nichts zu tun.

Ich wiederhole mich: Menschen besuchen Webseiten, um schnell und mühelos an Informationen zu kommen.

“Kreative” Texte halten sie davon ab.

Blumige Formulierungen, weitschweifende Exkurse und schwer verständliche Wortspiele gehören ins Feuilleton der FAZ, aber nicht auf deine Webseite.

Einfache Aussagen funktionieren am besten. Fast immer.

21. Schreibe in kurzen Sätzen

Lange Sätze sind etwas für Fans von Thomas Mann. Nichts für den durchschnittlichen Leser.

Die Aufmerksamkeitsspanne des modernen Homo Internet verkraftet 15 bis 20 Wörter pro Satz. Mehr als 30 sollten es nie sein.

Besonders auf den Displays von Smartphones sind lange Sätze extrem schwer zu lesen.

22. Nutze Substantive und Verben statt Adjektiven

“Verwende Adjektive” hat mir meine Deutschlehrerin stets eingetrichtert:

Das wunderschöne blaue Auto fährt an dem alten, windschiefen Haus vorbei und biegt dann langsam um die scharf gebogene Kurve.

Das ist Quatsch. Großer, wunderschöner Quatsch.

Heute, wo alles super ist, alle Unternehmen höchst kompetent sind und alle Produkte intensiv getestet wurden, haben Adjektive ihre Bedeutung verloren. Im Gegenteil, sie schwächen eine kräftige Aussage ab.

Was hältst du von den beiden folgenden Aussagen?

  • Wir beraten Sie gerne.
  • Wir beraten Sie gerne umfassend und kompetent.

Beide Sätze sagen exakt das gleiche aus. Nur dass man im zweiten Fall das Gefühl hat, derjenige müsse seine mangelnde Beratungsqualität durch sinnleere Adjektive kaschieren.

Verwende stattdessen Substantive und Verben. Das klingt einfach, aber stark. Ich verspreche es!

23. Nutze einfache, bekannte Wörter

Hast du die Wahl zwischen einem Fremdwort und einem deutschen Wort, entscheide dich für die einfachere Variante.

Komplizierte Wortwahl macht dich nicht zu einem Experten, sondern zu einem schlechten Texter.

Sage nicht “ambivalent”, wenn du auch “zwiespältig” sagen kannst und statt “Inkongruenz” magst du vielleicht lieber “mangelnde Übereinstimmung” sagen.

Bleibe dabei vernünftig und berücksichtige deine Zielgruppe. “Tunwörter” statt “Verben” zu sagen klingt nach Kindergarten.

Musst du ein Fremdwort verwenden, das nicht absolut gängig ist, erkläre es.

24. Entferne überflüssige und Füllwörter

Wie auch immer, dieser Punkt ist eigentlich ja auch immer wieder eines der größeren Probleme, aber du solltest unter allen Umständen darauf achten.

Wörter wie “auch”, “immer wieder”, “manchmal”, “eigentlich”, “aber”, “ja” tragen oft kein bisschen zur Satzbedeutung bei. Du kannst sie weglassen und dein Satz wird besser klingen.

Hört sich der oben erwähnte Satz so nicht besser an: “Dieser Punkt bereitet oft große Probleme. Achte darauf!”

Ohne ein “aber” hört sich ein Satz viel freundlicher an. Pro tausend Worten entferne ich aus meinen Texten bei der Überarbeitung mindestens 5 “auch”s.

25. Verwende Aktivsätze

Formuliere so oft wie möglich aktiv.

Sage “Wir beraten Sie” oder “Bestellen Sie hier” statt “Bei uns werden Sie beraten” und “Hier können unsere Produkte bestellt werden”.

Aktivsätze sind deutlich einfach zu lesen. Mit Aktivsätzen sprichst du deinen Leser direkt an. Passivsätze machen Aussagen, die niemanden so wirklich betreffen.

Sei nicht extrem. An manchen Stellen hören sich Passivsätze besser an und eine gewisse Abwechslung macht einen Text erst interessant.

26. Sprich den Leser direkt an

Wo wir beim Thema sind: Sprich direkt mit dem Leser. Sage nicht “man könnte” oder “es ist empfehlenswert”, sage “Wir empfehlen Ihnen” oder “Haben Sie schon einmal daran gedacht…?”.

Dadurch wird dein Text zum persönlichen Dialog.

Du wirst eher dein Ziel erreichen und deinen Besucher zu einer gewünschten Aktion motivieren können.

27. Du oder Sie?

Die Wahl zwischen du und Sie in der deutschen Sprache kann man mögen oder nicht.

Die Entscheidung musst du anhand deiner Zielgruppe treffen. Überlege auch, wie du wahrgenommen werden möchtest.

Egal, ob du du oder Sie verwendest: Bleibe dabei. Ziehe es konsequent durch.

Das gilt übrigens nicht nur für deine Texte, sondern auch für deine anderen Kontaktpunkte mit deinen Webseiten-Besuchern oder Kunden.

Sprichst du deine Leser in lockerem Du-Ton an, wechselst in E-Mails oder am Telefon jedoch zum Sie, hinterlässt du einen zwiespältigen Eindruck.

Übrigens:

Wenn du dich für das Sie entscheidest, heißt das nicht, dass deine Texte automatisch förmlicher werden müssen!

28. Vermeide Fachjargon und Abkürzungen

Deine Webseite ist für alle, nicht nur für Experten!

Bereite alle Informationen so auf, dass sie für jeden verständlich sind.

Selbst wenn du eine professionelle Zielgruppe hast und komplexe technische Geräte entwickelst: Nicht jeder Ansprechpartner bei deinen Kunden kennt sich mit allen Details aus!

Vermeide Fachbegriffe, oder definiere sie oder verweise auf ein Glossar. Verwende Abkürzungen erst, nachdem du erklärt hast, wofür sie stehen.

Du musst die Sprache deiner Kunden sprechen, und nicht umgekehrt!

29. Bring deine eigene Sichtweise ein

Dein Artikel ist einmalig?

Wahrscheinlich findest du auf Anhieb zu jedem deiner Artikel mindestens 10 Webseiten, die schon darüber geschrieben haben. Bei anderen Themen hunderte.

Warum machst du dir überhaupt die Mühe?

Weil du musst, dein Chef es will, du damit deine Brötchen verdienst. Na gut, das lasse ich gelten.

Worauf ich hinaus will:

So viele Texte es zu einem Thema auch geben mag, es wurde noch nie aus deinem Blickwinkel behandelt.

Bringe unbedingt deine Persönlichkeit, Erfahrungen und Ansichten ein und mache aus einem durchschnittlichen Artikel einen einzigartigen.

Es gibt immer Menschen, die wie du ticken oder in einer ähnlichen Lage sind. Sie werden deine Gedanken schätzen und förmlich an deinen Lippen hängen.

Erzähle Erfahrungen, belege sie mit Zahlen, Fakten oder Fotos, gib persönliche Tipps oder erkläre Schritt für Schritt, wie du bestimmte Probleme löst.

30. Nutze deine Autorität

Warum lesen Leser deine Artikel? Weil sie glauben, oder zumindest hoffen, dass du mehr über das Thema weißt als sie und sie von dir lernen können.

Da du ein Experte auf deinem Gebiet bist – sonst würdest du ja nicht darüber schreiben! –, verstecke dich nicht.

Nutze deinen Status. Es geht nicht darum, anzugeben, sondern deinen Lesern zu zeigen, dass sie deinen Informationen vertrauen können.

Je mehr Autorität du auf einem Gebiet ausstrahlst, desto glaubwürdiger wirkst du und desto eher wirst du deine Leser zu einer Aktion motivieren können.

31. Bleibe bei einem einheitlichen Stil

Dein Schreibstil ist dein Erkennungsmerkmal und zeigt deine Persönlichkeit (oder die deines Unternehmens) auf deiner Webseite.

Schreibst du einmal locker und umgangssprachlich und ein andermal eher steif oder in Fachsprache, verwirrst du deine Leser.

Deshalb solltest du über deinen kompletten Webauftritt hinweg bei einem einheitlichen Stil in Ausdrucksweise und Tonalität bleiben.

Das ist nicht einfach. Besonders dann nicht, wenn du deine Texte über einen längeren Zeitraum geschrieben hast oder im Hintergrund verschiedene Leute für dich schreiben.

Setze einen Styleguide (Stil-Richtlinien) auf, an dem du dich und andere Texter sich orientieren können. Neben einer Beschreibung des gewünschten Stils kannst du darin auch Formulierungen festlegen, wie zum Beispiel bestimmte Produkte des Unternehmens beschrieben werden sollen.

Produzierst du viele Texte und legst viel Wert auf einen einheitlichen Stil, lasse deine Texte von einem externen Lektor oder Texter prüfen und überarbeiten.

32. Baue Call-to-Action-Botschaften ein

Gute Webseiten-Texte nehmen den Leser an die Hand, führen ihn durch eine Webseite und sagen ihm, was er als nächstes tun sollte.

Wir erinnern uns: Der Leser ist nicht zur reinen Unterhaltung hier, sondern sucht wahrscheinlich nach der Lösung für ein Problem.

Und du hast dir ein Ziel gesetzt, das du mit deinem Webseiten-Text erreichen möchtest.

Was ist der nächste logische Schritt für deinen Leser, wenn er am Ende des Artikels angekommen ist?

  • Ein Video anschauen oder einen weiteren Artikel lesen
  • Ein E-Book oder Whitepaper herunterladen
  • Sich für den Newsletter anmelden
  • Dich anrufen oder dir eine E-Mail schreiben
  • Ein Produkt kaufen

Gestalte die Handlungsaufforderungen visuell auffällig, zum Beispiel durch einen farbigen Hintergrund und einen Button (“Call-to-action-Box”).

Nutze Verben und sprich den Leser direkt an: “Lade dir herunter…” – “Registriere dich hier…” – “Lerne mehr…” – “Buche jetzt…”

Scheue dich nicht, klar zu sagen, was der Leser tun soll. Ist er nicht interessiert, wird er es sowieso ignorieren.

Platziere die Call-to-action auf jeden Fall am Ende des Artikels. Da viele Leser jedoch Texte nicht bis zum Ende durchlesen, kannst du die Call-to-action auch mehrfach innerhalb des Textes oder zusätzlich in einem Pop-up unterbringen.

Keine Action ohne Call-to-action!

33. Texte Meta-Title und Meta-Description

…hier findest du in Kürze mehr…

LAYOUT & STRUKTUR

34. Baue ein Inhaltsverzeichnis ein

Baue in lange Texte ein Inhaltsverzeichnis ein.

So sehen Leser sofort, was sie erwartet und können direkt zu einem Punkt springen, der sie interessiert.

Nutze am besten ein Plugin (zum Beispiel Easy Table of Contents für WordPress), das dir das Inhaltsverzeichnis automatisch aus den Zwischenüberschriften deines Artikels erstellt.

Formuliere die Zwischenüberschriften klar und aussagekräftig.

Platziere das Inhaltsverzeichnis jedoch nicht ganz am Anfang des Artikels, sondern erst nach der Einleitung, vor der ersten Zwischenüberschrift.

35. Verwende strukturierte Listen

Verwende so oft wie möglich nummerierte Listen oder Aufzählungen statt langer Textabsätze.

Leser lieben Listen: Sie sind für das Auge angenehm zu lesen, einfach zu merken und anzuwenden. Sie brechen komplexe Sachverhalte in simple Schritte oder Bestandteile herunter.

Manchmal kannst du aus Fließtexten durch ein paar Änderungen eine Liste machen. Oder du fasst nach eine ausführlichen Erklärung die wichtigsten Punkte in einer kurzen Liste zusammen.

Listen sollten jedoch nicht zu lang sein: Als Faustregel gilt, dass das menschliche Gehirn etwa sieben Punkte auf einmal erfassen kann.

36. Verwende sehr kurze Absätze

Lange Textwüsten sehen nicht nur unattraktiv aus, sie sind schwer zu lesen.

Wie im ersten Tipp erwähnt, wollen Online-Leser in der Regel Texte nicht von A bis Z durchlesen, sondern suchen sich die für sie relevanten Informationen heraus.

In langen Texten ohne Absatzumbrüche ist das fast unmöglich.

Füge deshalb nach jeweils einem ein bis drei Sätzen einen Absatz ein, wie ich es in diesem Artikel mache.

Sehr wichtige Aussagen dürfen sogar allein stehen!

Je mehr Besucher du hast, die deine Webseite auf Mobilgeräten anschauen, desto wichtiger sind kurze Absätze. Zehn Zeilen auf einem Desktop-Monitor ergeben leicht 20 Zeilen auf einem Smartphone und füllen das ganze Display aus!

37. Hebe wichtige Wörter oder Satzteile fett hervor

Hebe wichtige Textpassagen oder einzelne Wörter durch Fettdruck hervor.

Der Leser erkennt dadurch, worum es geht und kann besser im Text “navigieren”. Durch Hervorhebungen sorgst du dafür, dass sein Blick an den wichtigen Stellen hängen bleibt.

Setze dieses Mittel sparsam ein, ansonsten geht die Wirkung verloren.

38. Unterteile den Text mit Überschriften

Gliedere deinen Text in kurze, einfach zu verdauende Häppchen. Strukturiere ihn mit beschreibenden Zwischenüberschriften.

Die Überschriften sollten jeweils den Hauptgedanken des folgenden Inhalts hervorheben. Vermittle dem Leser ein klares Bild, was ihn erwartet, wenn er weiterliest.

Sei nicht zu kreativ. Es kommt auf den Informationsgehalt der Zwischenüberschriften an. Erst recht, wenn (wie in Tipp 35 erwähnt) das Inhaltsverzeichnis aus ihnen erstellt wird.

39. Baue Überschriften hierarchisch auf

Nutze eine Hauptüberschrift (H1) für den Titel deines Artikels. Für Zwischenüberschriften verwendest du in der Regel die Hierarchien H2 bis H4.

Dadurch erreichst du eine saubere Gliederung deines Artikels.

Dein Leser erhält einen guten Überblick über den Artikel und für die Suchmaschinenoptimierung ist die hierarchische Strukturierung extrem wichtig.

40. Baue Bilder und Videos ein

90% der Informationen, die unser Gehirn aufnimmt, ist visuell. Und es verarbeitet bildliche Informationen bis zu 60.000 Mal (!) schneller als Text.

Baue auf jeden Fall Bilder in deinen Text ein.

Besser noch als „nur schöne“ Fotos sind Infografiken oder Illustrationen, die helfen, deinen Text besser zu verstehen. Ein Diagramm ist deutlich einfacher zu erfassen als eine Tabelle mit Zahlen.

Du musst kein Grafikdesigner sein: Nutze ein Tool wie Canva, das viele Vorlagen für Infografiken anbietet. Charts erstelle ich in Keynote (das „Powerpoint für Mac“) und exportiere sie als Grafikdatei.

Videos sind extrem beliebt und werten einen Artikel auf. Du brauchst nicht einmal eigene Videos zu produzieren. Auf Youtube findest du zu fast allen Themen Videos, die du in deinen Artikel einbetten kannst.

41. Schreibe interessante Bildtexte

Wenn du eine Zeitschrift durchblätterst, was liest du als erstes?

Oftmals sind es die Bildtexte. Vor allem, wenn sie spannend, lustig oder ironisch geschrieben sind.

Wiederhole oder beschreibe nicht einfach den Inhalt des Bildes im Bildtext. Greife die Aussage des Bilder auf und formuliere die Botschaft, die du mit dem Bild senden möchtest.

42. Nutze visuelle Elemente

Kleine, gestaltete Elemente lockern einen langen Text visuell auf. Sie signalisieren dem Leser einen unterhaltsamen, leicht verständlichen Artikel.

Beispiele für solche Elemente sind:

– Farbige Boxen
– Sprechblasen
– Icons
– Hervorgehobene Zitate
– Kernaussagen in großer Schrift

Nutze solche Elemente zum einen, um wichtige Informationen hervorzuheben. Zum anderen kannst du mit ihnen Neben- oder Hintergrundinformationen einbauen, die deinen Text aufblähen würden.

Gut gemacht, sprechen visuelle Elemente das Auge an und liefern deinen Lesern zugleich inhaltlichen Mehrwert.

43. Gib (eventuell) das Datum des Textes an

Beinhaltet dein Artikel aktuelle Informationen oder schreibst du über Themen, in denen sich laufend etwas Neues tut?

Dann gib auf jeden Fall das Datum in deinem Artikel an!

Signalisiere deinen Lesern, dass sie sich auf deine Informationen verlassen können und du immer am Ball bist. Fehlt das Datum, befürchten sie vielleicht, dein Artikel sei veraltet und sie schauen lieber beim Wettbewerber nach.

Aktualisierst du deinen Artikel, passe auch das Datum an.

44. Verlinke zu deinen anderen Inhalten

Konntest du einen Besucher auf deine Webseite locken, darf er gerne etwas länger dableiben!

Biete ihm weitere Informationen an und verlinke im Text auf andere Artikel oder Bereiche deiner Webseite.

Formuliere Linktexte so, dass der Leser erkennt, wohin ihn ein Link führt.

Hebe wichtige Links hervor, zum Beispiel durch Fettdruck, und fordere den Leser zum Klick auf.

Interne Links helfen dir bei der Suchmaschinenoptimierung. Denke jedoch immer zuerst an den Leser. Jeder Link sollte wirklich nützlich sein und dem Leser weiterhelfen.

Setze nicht zu viele Links um den Leser nicht zu verwirren.

NACH DEM SCHREIBEN

45. Lies deinen Text Korrektur

Texte voller Rechtschreib- und Grammatikfehler lassen deine Webseite laienhaft und fragwürdig wirken.

Die Leser werden deine Aussagen anzweifeln – wer weiß, ob deine Recherche nicht genau so schlampig war wie dein Umgang mit der deutschen Sprache!

Außerdem bremsen Fehler den Lesefluss und lenken ab.

Lege deinen Text beiseite, nachdem du ihn fertig geschrieben hast. Lies ihn ein paar Stunden später oder am nächsten Tag mit einem klaren Kopf ein- oder zweimal Korrektur.

Hast du Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung oder bist du bei deinen eigenen Texten “fehlerblind”, gib dem Text jemand anderen zum Korrekturlesen.

46. Hole dir Feedback

Selbst wenn du deine Texte noch so toll findest, du weiß ja: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Du kannst zum Beispiel gute Kunden bitten, einen Text Probe zu lesen, bevor du ihn veröffentlichst. Verstehen sie alles? Gefällt ihnen der Stil? Wurden ihre Fragen beantwortet?

Hole dir nur Feedback von Personen, die ehrlich zu dir sind und zu deiner Zielgruppe gehören.

Nimm konstruktives Feedback an und verbessere deine Texte nach und nach.

47. Aktualisiere deinen Text regelmäßig

Irgendwann musst du deinen Text veröffentlichen. Das heißt aber nicht, dass er fertig ist!

In den Tagen, Wochen und Monaten danach fallen dir garantiert Punkte ein, die du gerne noch erwähnt hättest. Du liest von Trends und neuen Entwicklungen. Oder bestimmten Informationen in deinem Artikel sind nach einiger Zeit schlicht veraltet und inkorrekt.

Ergänze oder überarbeite deinen Artikel von Zeit zu Zeit.

So kannst du deinen Webseiten-Besuchern mit minimalem Aufwand einen “neuen” Artikel präsentieren. Und auch Google liebt Inhalte, die aktuell gehalten werden.

48. Übe, übe, übe

Du bist noch nicht so richtig zufrieden mit deinen Webseiten-Texten?

Macht nichts! Texten ist ein größtenteils Handwerk und keine Gabe.

Analysiere deine Texte und schreibe dir auf, was du verbessern möchtest. Und dann über, übe, übe…

Arbeite bei deinem nächsten Text gezielt an den Baustellen, die du dir vorgenommen hast. Bist du glücklich mit den Ergebnissen? Dann arbeite am nächsten Punkt.

49. Vergiss alles und beauftrage einen Texter

…das musste jetzt einfach sein.

Schließlich hört jeder gute Text mit einer Call-to-action auf! Und ich kann mich ja nicht über meine eigenen Regeln hinwegsetzen, oder?