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TippEx schreibt Geschichten neu: Jäger vs. Bär

Was macht ein Jäger mit einem Bär? Na, in den meisten Fällen wird er ihn abknallen. Nicht so in der neuen Viral-Kampagne von TippEx. Der Bär ist doch so knuffig und süß, und der Jäger kann sooo viele anderen Sachen mit dem Bär machen. Zum Beispiel? Das müsst ihr selbst herausfinden. Die Kampagne ist nämlich interaktiv und macht einen Heidenspaß. Also, da ja jetzt Wochenende ist, probierts gleich aus und schreibt selbst die Bär-Geschichten neu.

Übrigens, auch ganz verrückte Ideen funktionieren… wenn euch nix mehr einfällt, sucht mal im Netz. Die Kampagne erfreut sich bereits großer Beliebtheit und viele User veröffentlichen ihre Lieblings-Aktionen. (Was sind eure?)

Schaut euch das Video an, klickt, wenn ihr aufgefordert werdet, und dann nimmt die Story ihren Lauf… ;)

Ich bin wirklich erstaunt, dass ein so langweiliges Low-Interest Produkt wie TippEx mit solch einer erfrischenden Idee auftaucht. Es lohnt sich doch, wenn man mal über den Tellerrand schaut.

Mini macht Müll-Marketing

IM Müll kann man oft mehr über eine Person erfahren als sonstwo. So sagt man zumindest, selbst noch im 2.0-Zeitalter. Mini macht sich das zunutze und strickt eine Guerilla-Aktion daraus. Offensichtlich gab es (in Holland) ein paar glückliche, die einen Mini geschenkt bekommen haben… ;-)

Diese Aktion finde ich klasse, weil genauso günstig wie effektiv. Das kann jeder Laden um die Ecke machen. Einfach eine auffällige, ungewöhnliche Verpackung irgendwo in der Stadt platzieren: In Mülltonnen, auf Sperrmüllhaufen, in Containern, wo es eben passt. Und schon schauen die Passanten und wünschten sich, sie hätten diese Verpackung öffnen dürfen. Der “Absender” sollte natürlich erkennbar sein, sonst bringts ja nix. Los gehts, Müll-Marketing-Ideen ausdenken und machen!

via

Obama kauft bei IKEA ein

Nicht wirklich. Aber was wäre, wenn? Das kann sich jeder selbst vorstellen. Zum Amtseintritt Obamas gab IKEA jedem die Möglichkeit, das Oval Office ganz nach persönlichem Geschmack mit IKEA-Möbeln einzurichten. Auf der Webeseite “Embrace Change 09” kann man sich sein Oval Office in Ruhe zusammenklicken, von allen Seiten ansehen und ausdrucken.

Augenzwinkernd ist auch die Botschaft von IKEA an den neuen: “Dear Mr. President and Mrs. Obama, at IKEA, we believe that real change begins at home…”

Die virale Kampagne hat alles, was sie zum Erfolg braucht: Sie hat positiven Bezug zu einem aktuellen Trend. Sie bietet den Menschen Außergewöhnliches (wenn auch virtuell). Sie bietet den Menschen Gesprächsstoff: Wer hat das Schönste? Und sie sorgt sogar für direkte Conversion – Produktinfos und Newsletteranmeldung sind in der Webseite integriert. Na dann: Happy Change, Mr. President!

Viraler Spot: Let money make love

Virales Marketing und Finanzberatung würde man nicht unbedingt in einem Atemzug nennen. Die Branche ist in Sachen Marketing noch konservativ bis verklemmt. Dass es auch anders geht zeigt die Bontrust Finance GmbH aus Hamburg. Zusammen mit der Agentur Grabarz & Partner launchte der kleine Mittelständler einen viralen Spot, in dem das Thema Geldvermehrung mal ganz wörtlich genommen wird. Professionell umgesetzt, spannend und überraschend (sexy) – so muss das sein.

Geschäftsführer Christoph Wesche zu den Ergebnissen: “600.000 User sahen den Spot auf Youtube. [...] Über 15.000 neue User auf der Website insgesamt in 3 Wochen, etliche interessante Anfragen, eine völlig neue Betrachtung der Arbeit von Bontrust: Das Geschäft das dadurch entstand, war nicht in klassischen Sales pro Click messbar, sondern entstand durch die Aufnahme neuer Gespräche im B2B-Bereich. Es konnte BONTRUST als kleinem Mittelständler nichts besseres passieren, als diesen viralen Spot einzusetzen.

Auch der chinesische Markt wurde mit der Aktion ins Visier genommen, tausende Menschen dort erreicht. Ich gratuliere! Wer so viel Mut beweist, muss belohnt werden! Und nun werden Sie belohnt: Lehnen Sie sich zurück und schauen Sie dem Geld bei der Fortpflanzung zu… ;-)

Millionen Straßenschilder müssen weg: Virales Video von XING

Das Business-Netzwerk XING hat sich in den USA den eigenen Namen als Marke schützen lassen. Der Begriff XING wird jedoch in den USA landläufig als Abkürzung für den Begriff “Crossing” verwendet.* Deshalb müssen nun Millionen von Straßenschildern ausgewechselt werden. Statt bspw. des Schildes “School Xing” (Vorsicht, Schulweg kreuzt!) wird neuerdings die Aufschrift “School Cross” verwendet. Die Kosten für den Austausch sind astronomisch, entsprechender Unmut richtet sich gegen die XING AG…

Das will uns zumindest ein Nachrichtenbeitrag weismachen, der seit eingen Wochen im Netz kursiert und richtig Wirbel macht; in den USA natürlich noch mehr als hierzulande. Der Spot ist jedoch gefälscht und von XING selbst in Umlauf gebracht worden: Ein clevere virale Aktion, die viel Medienpräsenz eingebracht hat!

* X = Cross (dt.: Kreuz), Xing = Crossing (dt.: Kreuzung, Kreuzen, Überqueren)