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Geschenkt: Leitfaden WOM Marketing

Der Verlag marketing-Börse verschenkt dieser Tage sein Buch “Leitfaden WOM Marketing”. Das 450-seitige Werk ist ein Sammelband von 45 Autoren, die über die verschiedenen Facetten des Marketings durch Empfehlungen bzw. Mundpropaganda sprechen. Das Buch ist erst ein gutes Jahr alt und kostet normalerweise 40 Euro! Das ist also mal wirklich ein Geschenk, das sich lohnt: Laden Sie das Buch hier als PDF herunter. Aber machen Sie schnell, das Angebot gilt nur bis zum 24. Dezeber.

Hier noch ein Auszug aus der Buchbeschreibung: “Das größte Empfehlungsnetzwerk, das es je gab, heißt Social Web. Dies macht deutlich: Wir leben in einer Empfehlungsgesellschaft. Kunden glauben nicht länger den Botschaften der Anbieter am Markt. Sie folgen dem Rat ihres Umfeldes und den positiven oder auch negativen Stimmen im Internet. Nur Unternehmen, die diesen Buzz zielsicher steuern und positiv gestalten, werden künftig zu den Gewinnern zählen. Die Methoden sind vielfältig und viele sind neu. 45 führende Experten aus der Word-of-Mouth-Weltgeben in diesem Leitfaden praxisgerecht ihr Wissen preis: Das Beste aus dem onlineund offlinebasierten Mundpropaganda-Marketing (WOM). Für eine rosige Zukunft werden Sie dieses Wissen brauchen. Denn: Fan-Kunden, aktive Multiplikatoren und engagierte Empfehler sind Ihre besten Verkäufer.”

P.S.: Falls Sie diesen Beitrag zu spät lesen und die Aktion schon beendet ist: Das Buch gibt es hier käuflich zu erwerben.

Neues Buch erschienen: “Leitfaden Word-of-mouth-Marketing”

Das neue Buch “Leitfaden WOM Marketing – Die neue Empfehlungsgesellschaft” ist endlich da! Darin beschreiben 45 Autoren das ganze Spektrum des Word-of-mouth (WOM), der Mundpropaganda. Von Grundlagen bis praktischen Anleitungen, von Offline bis Online. Warum ich mich besonders über das Buch freue: Auch ich habe ein Kapitel zum Thema “Bewertungsportale für die Kundengewinnung nutzen” beigesteuert.

Darin erkläre ich, welche Vorteile Bewertungsportale im Internet haben und warum Unternehmen sich damit beschäftigen sollen. Am Beispiel des Branchenführers qype beschreibe ich, wie man sein Weiterempfehlungsgeschäft systematisch aufbauen kann. Und weil viele auch Angst vor Kritik und Rufschädigung auf solchen Portalen haben, zeige ich Wege auf, wie man damit umgehen kann.

Mehr erzähle ich nicht… schließlich sollen Sie das Buch ja lesen! ;) Es lohnt sich wirklich. Als Appetitanreger schenke ich Ihnen mein Kapitel als Download. Das Buch können Sie bei Amazon bestellen oder auch direkt bei mir, auf Wunsch mit persönlicher Widmung.

Auf dem Deutschen Versandhandelskongress bzw. der MailOrder World in Wiesbaden wurde heute das Buch erstmals vorgestellt; ich habe den Stand besucht und ein paar Bücher signiert.

Anne M. Schüller und Torsten Schwarz (Hrsg.): Leitfaden WOM Marketing, 448 S., 39,90 €, marketing-BÖRSE, 2010, http://www.marketing-boerse.de/Redir/WOM

Buchkapitel: „Bewertungsportale zur Kundengewinnung nutzen.”

Auf 15 Buchseiten beschreibe ich, wie Sie mit Bewertungsportalen im Internet systematisch Ihr Empfehlungsgeschäft aufbauen können. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Portale qype und KennstDuEinen? können Sie auch ohne große Vorkenntnisse anwenden. Außerdem gebe ich praktische Hinweise, was Sie gegen absichtliche Rufschädigung unternehmen können.

Erschienen im Rahmen des Buches Leitfaden WOM Marketing: Die neue Empfehlungsgesellschaft. 09/10

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Gratiskapitel lesen (PDF)

Anne M. Schüller und Torsten Schwarz (Hrsg.): Leitfaden WOM Marketing, 448 S., 39,90 €, marketing-BÖRSE, 2010, http://www.marketing-boerse.de/Redir/WOM

Keine Angst vor schlechter Mundpropaganda!

Es gibt eine große Angst vieler konservativer Unternehmen vor dem Einstieg ins Web2.0, die ich immer wieder zu spüren bekommen. Sie befürchten, dort Opfer negativer Mundpropaganda zu werden, die sich in Windeseile verbreiten würde und nie mehr kontrollieren ließe. Diese Angst ist stärker als die Chancen auf positive Mundpropaganda, Imagegewinn, et cetera. Diese Angst beruht auch hauptsächlich auf der bisher akzeptierten Tatsache, dass sich schlechte Mundpropaganda sehr viel schneller und weiter verbreitet als gute. (Das Verhältnis 10 zu 3 war so ein Richtwert.)

Eine Studie der Agentur trnd räumt nun endlich auf mit dieser Marketingmär. Was ich meinen Kunden schon lange sage – “Menschen wollen sich hauptsächlich mit positiven Dingen befassen.” – kann ich jetzt mit Zahlen belegen. trnd hat rund 31.000 Menschen nach ihrem Mundpropaganda-Verhalten gefragt. Dabei kamen folgende, überaus interessante Ergebnisse heraus:

  • Negative Erlebnisse werden an mehr Personen weitererzählt als positive, der Unterschied ist aber minimal (8,25 zu 7,44).
  • Dieser leichte “Vorsprung” für negative Mundpropaganda wird aber durch einen anderen Effekt überkompensiert: An Gutes erinnert man sich wesentlich häufiger und lieber. 89% der Befragten erinnerten sich eher an positive Berichte anderer als an schlechte.
  • Ebenso werden positive Berichte öfter aus zweiter Hand weitergegeben als negative. (Neutrale Berichte am wenigsten.)

Zusammengenommen zeigt sich, dass die Wirkung positiver Mundpropaganda wesentlich größer sind als die negativer. Man kann also durchaus sagen, dass Angst unbegründet ist, allerdings mit einem Hinweis zur Vorsicht: Die Studie hat auch ergeben, dass in den Branchen Verkehr und Kommunikation besonder häufig schlechtes erzählt wird. Wundern tut uns das nicht. Schließlich darf man ja kaum noch laut sagen, dass man mit der Deutschen Bahn oder der Telekom auch mal zufrieden war. Wenn sich die die Konsumenten also einmal mit Kritik auf ein Unternehmen eingeschossen haben, wird man seinen Ruf nur schwer wieder los. Bevor Sie also die Chancen positiver Munpropaganda nutzen können, sollten Sie sicher sein, dass es über Sie auch genug Positives zu sagen gibt.

Die trnd Studie liefert auch gleich logische Begründungen für die Ergebnisse mit. Wir wollen in den Augen unserer Freunde und Bekannten gut dastehen. Leute, die immer nur Negatives erzählen, sind keine erfreulichen Zeitgenossen. Und wer ständig berichtet, wie übel ihm mitgespielt wurde, der zementiert seine Opferrolle. Auch im Internet und speziell in den Social Media ist es einfach so, dass sich die Menschen lieber unterhalten und vergnügen wollen. Schlechte Nachrichten gibts zuhauf, da müssen wir nicht selbst noch welche produzieren.

Die Studie wird wohl in nächster Zeit zur Standardausstattung meiner Verkaufsmappe gehören. Sie können die komplette Studie hier als PDF herunterladen.

Urlauber vertrauen klassischen Medien nicht

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat das Urlaubsverhalten von 27.000 EU-Bürgern untersucht. Unter anderem wurden die Menschen gefragt, wie sie sich über Urlaubsziele informieren und was ihrer Meinung nach den größten Einfluss auf ihre Entscheidung hatten. Das Ergebnis ist eindeutig wie die folgende Grafik zeigt:

Empfehlungen von Freunden und Kollegen, Infos aus dem Internet sowie persönliche Erlebnisse werden am häufigsten zur Entscheidung über das Urlaubsziel herangezogen und als am wichtigsten angesehen. Dabei muss man bedenken, dass auch im Internet die meisten Infos und Empfehlungen von anderen Urlaubern stammen, z.B. auf den Meinungsportalen wie holidaycheck.

Klassische Medien hingegen sind für Urlauber wenig vertrauenswürdig. Lediglich etwa jeder zehnte zieht TV, Radio und Zeitschriften für seine Urlaubsplanung zurate.

Ok, wirklich überrascht hat uns dieses Ergebnis ja nicht. Die Anbieter wissen um die Bedeutung von Mundpropaganda, persönlich und im Internet. Jedoch ist die Studie mal wieder eine passende Gelegenheit um die unangenehme Frage zu stellen: Warum investieren die Anbieter weiterhin den Löwenanteil des Marketingbudgets in Hochglanzprospekte, TV-Spots und Plakate? Warum entwickeln Sie keine Konzepte, ihre Gäste rundweg zu begeistern, so dass diese gar nicht anders können als es in alle Welt hinauszuposaunen? Warum haben so wenige Hotels oder Reiseveranstalter eigene Internetangebote, auf denen sich Urlauber und Urlaubsreife austauschen können?

Fragen über Fragen. Weiß jemand eine Antwort?

Gewinnen Sie das Buch “Zukunfstrend Empfehlungsmarketing”

Zusammen mit BusinessVillage verlosen wir zwei Bücher “Zukunfstrend Empfehlungsmarketing – Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten” der Erfolgsautorin Anne M. Schüller.

Wollen Sie eines davon? Schreiben Sie bis 6. März 2009 eine Email an redaktion@marktschreyer.de mit dem Betreff “Buchverlosung”. Geben Sie Ihre komplette Adresse an sowie eine Begründung, warum Sie dieses Buch unbedingt benötigen. ;-) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, links herum geht aucht nicht.

Webseite von Anne M. Schüller zum Thema Empfehlungsmarketing.
Buch Zukunfstrend Empfehlungsmarketing bei Amazon.
Auszüge aus dem Buch finden Sie hier und hier.

Hinweis: Wir behandeln Ihre Daten vertraulich und werden Sie nicht mit Spam belästigen.

Begeisterung – Turbo für den Empfehlungserfolg (3)

Von Anne M. Schüller. Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch “Zukunftstrend Empfehlungsmarketing” und letzter Teil einer dreiteiligen exklusiven Artikel-Serie im Marktschreyer-Blog.

Begeisterungsfaktoren

Die ergiebigste Kategorie für massenhafte Empfehlungen? Das sind die Begeisterungsfaktoren. Mit diesen können Sie nur gewinnen. Ein Fehlen wird Ihnen vom Kunden nicht übel genommen, aber wenn Sie ihm diese bieten, wird er Sie dafür lieben. Wenn also der Elektriker nach der Montage und der Überprüfung noch höflich fragt, ob Sie im Schein dieser Lampe bevorzugt lesen oder Fernsehen wollen, Ihnen dem entsprechend eine Empfehlung für einen bestimmen Strom sparenden Glühbirnen-Typ gibt und diese gleich noch einsetzt, Ihr Wohnzimmer so sauber verlässt wie er es betreten hat und Ihnen den kleinen Aufpreis für die Sparlampe mit einem netten Augenzwinkern und einem herzlichen ‚gern geschehen’ erlässt (da es angesichts des Lampenpreises wirklich keine Rolle spielt), werden Sie wahrscheinlich sehr positiv überrascht, vielleicht sogar ein wenig begeistert sein. Und wenn Sie dann ein paar Tage später hinter der Gardine einen plüschigen Knut-Teddy finden, der Sie von Ihrem Elektriker herzlich grüßen soll und erklärt, es sei bei Ihnen so schön, dass er gerne bleiben möchte, ja dann sind Sie womöglich restlos begeistert – und erzählen die Geschichte gleich weiter.

„Wir können nie genug Zeit auf solche Details verwenden, weil wir einfach nicht wissen, welche Details letztlich den Kunden berühren“, sagt der internationale Hoteldesigner Ian Schrager. So können wir höchstens erahnen, aber niemals sicher wissen, ob und wann ein Kunde begeistert ist – oder eben auch nicht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, den Kunden nicht nur zu beobachten, sondern ihn diesbezüglich ruhig auch einmal zu befragen. Nachdem man ihm einzelne Leistungsmerkmale vorgestellt hat, bietet man ihm dazu folgende Antwortmöglichkeiten an:

  • … Das wäre einzigartig.
  • … Das würde mich begeistern.
  • … Das würde ich als selbstverständlich erwarten.
  • … Das wäre mir egal.
  • … Das würde mich sehr stören.

Dem entsprechend lässt sich ein besseres Kundenverständnis entwickeln und auf Kundenwünsche individueller eingehen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass Kunden nicht immer wissen, was sie wollen, dass sie keinen Zugang zu ihren wahren Motiven haben, hie und da ‚sozial erwünschte‘ Antworten geben oder im Einzelfall auch berechnenderweise falsche Angaben machen. Andererseits ermöglichen solche Befragungen sogar, drohende Kundenverluste zu vermeiden. Und: In den Extremen, also in massiven Kunden-Unzufriedenheiten ebenso wie in hehrer Kundenbegeisterung stecken die größten Innovations-Chancen.

„Make your customer Wow“

Viele Begeisterungsfaktoren haben ihren Ursprung nicht nur in dem, was getan wird, sondern vor allem in dem, wie etwas getan wird. Gerade, wenn bei Dienstleistungen der Kunde in den Produktionsprozess mit eingebunden wird, merkt er sehr schnell, ob die Mitarbeiter ihren Job liebevoll oder lieblos erbringen. Man spürt beim Arzt, ob er die Untersuchung nach Schema F durchführt oder ob ihm das Wohlbefinden des Patienten wirklich am Herzen liegt. Und man spürt, ob die Spritze liebevoll oder lieblos gesetzt wird. Man spürt die Begeisterung der Kellner beim Lieblingsitaliener und die Uninteressiertheit bei der 08/15-Gaststätte von nebenan. Man spürt, ob die Verkäuferin einem wirklich etwas Passendes verkaufen möchte oder ob sie nur lustlos ihre acht Stunden ableiert und Thekenbewacherin spielt.

Studien haben gezeigt, dass die Qualität während der Leistungserbringung sogar höher bewertet wird als das Schlussergebnis. Doch gerade die ‚weichen’ Faktoren, also der herzliche, achtsame und zuvorkommende Umgang mit den Kunden kann nicht per Dienstanweisung angeordnet werden. Ist dem so, erhalten wir Kunden höchstens ein ‚Muss-Lächeln’, und das wird sofort enttarnt. Das echte, warme Lächeln und all die vielen kleinen freiwilligen Gesten des Entgegenkommens, die sich so gut anfühlen, sind eine Frage der Einstellung, also des ‚wollen wollens’ der Mitarbeiter. Die Ansprache des Kunden mit Namen ist dabei die einfachste Form. Der eigene Name ist das wichtigste Wort im Leben eines Menschen. Er ist magisch. Denken Sie nur mal an Rumpelstilzchen. Seinen eigenen Namen zu hören sorgt automatisch für eine positive Grundstimmung.

An Bord eines Flugzeugs konnte ich in der Economy-Klasse Folgendes bislang nur ein einziges Mal erleben: „Herr Müller, was darf ich Ihnen anbieten? Frau Schüller, Kaffee oder Tee? Und Sie, Herr Fuchs?“ usw. … Der Effekt war gigantisch. Jeder hatte das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Es begann zu menscheln im Fluggerät. Anstatt sich hinter seiner Zeitung zu verbergen, begannen Wildfremde plötzlich miteinander zu reden und zu lachen. Und es war so einfach gewesen. Die Flugbegleiterin hatte die Passagier-Liste auf ihrem Servier-Wagen liegen.

Die Differenzierung zur Konkurrenz findet nicht vornehmlich auf der Leistungsebene, sondern vor allem auf der Beziehungsebene statt. Die ‘gefühlte’ Wertschätzung, verbunden mit Herzlichkeit, absoluter Fairness und erprobter Zuverlässigkeit, ist der Dreh- und Angelpunkt für Begeisterung. Wenn es Ihnen dann noch gelingt, dem Kunden mit Spitzenprodukt- oder Servicenutzen unerwartete Anstöße für seine Lebensqualität oder seinen unternehmerischen Erfolg zu geben, dann ist das Weiterempfehlungsgeschäft schon so gut wie gesichert.

[Den ersten und zweiten Artikel dieser Serie lesen.]

Webseite von Anne M. Schüller zum Thema Empfehlungsmarketing.
Buch Zukunfstrend Empfehlungsmarketing bei Amazon.