Schlagwort-Archiv: Bloggen

E-Commerce-Links der Woche KW 29/12

Diese Links aus dem Themenbereich E-Commerce fand ich diese Woche hilfreich und spannend:

25% der Nutzer von Bilder-Plattformen wie Pinterest haben schon mal ein Produkt gekauft, das sie auf einem Bild gesehen haben. http://www.ecommercebytes.com/cab/cab/abn/y12/m07/i20/s03

Eine Checkliste, wie man seine Webseiten-Texte für Suchmaschinen optimiert (Onpage-SEO). http://t3n.de/news/checkliste-neue-onpage-seo-texte-401673/

Schöne Infografik über die Trends in der mobilen Suche, also nach welchen Keywords momentan auf Smartphones und Tablets gesucht wird. http://visual.ly/mobile-search-trends

Keine Zeit zum “liken”: 5 Gründe, warum Social Commerce langsam an seine Grenzen stößt. http://etailment.de/2012/5-gruende-warum-social-commerce-an-seine-grenzen-stoesst/

Gastartikel in Blogs sind eine schöne Sache. Warum sollte man Gastartikel in anderen Blogs schreiben und wie geht man es an? www.socialable.co.uk/why-you-should-be-guest-blogging/

Video-Tutorial: Wie man eine Landing-Page in der Facebook Chronik erstellt. http://www.unternehmen-zwei-punkt-null.de/facebook-landing-page-chronik

E-Commerce-Links der Woche KW27/12

Diese Beiträge rund um den E-Commerce sind mir diese Woche ins Auge gestochen:

85% der Mütter folgen oder “liken” Marken bei Facebook. Damit sind sie eine der interessantesten Zielgruppen und Multiplikatoren im Social Web. http://mashable.com/2012/06/29/moms-most-influenced-brand-likes-on-facebook-infographic

2,9 Mio. Deutsche haben 2011 mit dem Handy eingekauft (+114%). Sogar 5,1 Mio. Verbraucher haben sich vor einem Kauf mobil über ein Produkt informiert. http://www.derhandel.de/news/technik/pages/Der-deutsche-Konsument-kauft-immer-oefter-mobil-8725.html

Conversion-Optimierung im Blog: So sieht der perfekte Blog-Post aus. http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/06/perfectblogpost.png

Infografiken gehören mit zu den beliebtesten Inhalten im Web und eignen sich vorzüglich für Linkbaits. Hier kannst du dir selbst eine Infografik erstellen (ohne einen Designer zu bezahlen). http://infogr.am

Gütesiegel erhöhen die Conversion-Rate in Online-Shops, vor allem bei Frauen und älteren Shoppern. Kundenbewertungen werden mit zunehmendem Alter weniger wichtig. http://etailment.de/2012/ecc-guetesiegel-pushen-die-konversionsrate-in-onlineshops/

Datenschutzkonforme Einbindung des “Gefällt mir”-Buttons

Facebook und der deutsche Datenschutz – eine unendliche Geschichte. Erst vor gut zwei Wochen hat wieder eine Erklärung des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein für Aufsehen gesorgt. Das ULD fordert alle Webseitenbetreiber auf, ihre Fanseiten zu schließen und alle Facebook Social Plugins von den Webseiten zu entfernen. Sonst könnten ab Oktober Strafen von bis zu 50.000 € fällig werden. (Zunächst gilt das nur für Betreiber in Schleswig-Holstein.) Zitat: “Allen Stellen muss klar sein, dass sie ihre datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit nicht auf das Unternehmen Facebook, das in Deutschland keinen Sitz hat, und auch nicht auf die Nutzerinnen und Nutzer abschieben können.”

Die datenschutzrechtlichen Beanstandungen im Detail können auf der Webseite der ULD nachgelesen werden. Auf die Forderung, Fanseiten auf Facebook zu schließen, möchte ich hier nicht näher eingehen. Ob das wirklich passieren wird, bezweifle ich. Überzogen finde ich diese Forderung allemal. Selbst wenn Facebook in der Tat mit Daten nicht gerade verantwortungsvoll umgeht, hat doch jeder das Wahlrecht, ob er sich dort registrieren will und welche Daten er dort preisgibt.

Im anderen Punkt, bei den Social Plugins, stimme ich dem ULD jedoch zu. Es ist nämlich so, dass Facebook Daten zu allen Webseitenbesuchern erhebt, sobald diese Webseite ein Social Plugin – zum Beispiel den “Gefällt mir”-Button – eingebunden hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Besucher den Button klickt, gerade in Facebook eingeloggt ist oder überhaupt ein Facebook-Konto besitzt. Die Social Plugins sind sozusagen versteckte Datensammler, denen sich niemand entziehen kann.

Es sei dahingestellt, ob die Androhung von Strafen in solchen Fällen (es trifft ja theoretisch auch kleine Blogbetreiber) das richtige Mittel ist. Auf jeden Fall hat das ULD mit seiner Drohung erreicht, dass sich recht schnell praktikable Lösungen für dieses Problem gefunden haben. Die Anwaltskanzlei WBS riet wenige Tage nach der Erklärung der ULD zu einer mehrstufigen Lösung: Statt den “Gefällt mir”-Button direkt einzubinden soll man diesen durch eine andere Grafik ersetzen. Erst wenn ein Besucher diese Grafik anklickt und damit bestätigt, dass er die Facebook Plugins aktivieren möchte, wird der “echte” Button angezeigt, der Daten sammelt. Dazu wird empfohlen, zusätzliche Hinweise in die Datenschutzerklärung aufzunehmen.

Für diese Alternative kursieren schon zahlreiche Skripte im Netz, die man in seine Webseite einbinden kann. Das IT-Portal heise.de hat die meiner Ansicht nach beste Lösung entwickelt und diese auch als WordPress-Plugin zur Verfügung gestellt. Dieses bindet die Pseudo-Buttons für Facebook, Twitter und Google+ unter jedem Blog-Artikel ein, informiert die Besucher über die Funktionsweise und lässt auch die Wahl, die Plugins dauerhaft zu aktivieren.

Wie dieses WordPress-Plugin “2 Click Social Media Buttons” genau funktioniert können Sie unter diesem Artikel sehen; ich habe es schon installiert und dafür die andere Buttons entfernt. Auch den Hinweis auf meine Facebook-Fanseite “Ausbildungsmarketing 2.0” habe ich nun durch eine eigene Grafik gelöst statt mit der Like-Box von Facebook. Der Marktschreyer-Blog sendet also keine Daten mehr an Facebook, wenn Sie es nicht selbst zulassen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin frohes und sicheres Surfen!

Social Metrics WordPress Plugin

Wie beliebt sind meine Blog-Beiträge? Wie oft wurden diese geliked, geshared und gepluseinst? :-) Wenn ich das bisher herausfinden wollte musste ich jeden einzelnen Artikel meines Blogs aufrufen und dort den Zählerstand der Social Media Buttons lesen. Sehr umständlich!

Gerade eben habe ich das WordPress Plugin “Social Metrics” entdeckt, das mir diese Arbeit abnimmt. Das Plugin liest alle Zählerstände aus und zeigt mir die Anzahl der Klicks für alle populären Netzwerke an: Twitter, Facebook, Google Plus, LinkedIn (auch StumbleUpon, Google Buzz und Digg).

Für die Social Media Buttons nutze ich übrigens das Plugin “Tweet Like Plusone“. Das bindet nur die Buttons für Twitter, Facebook und Google Plus ein und nicht noch 50 andere US-Netzwerke, die hierzulande niemanden interessieren.

Social Media Newsroom der Möbelmacher

Handwerk und Social Media – zwei Dinge, die scheinbar gar nicht miteinander können. Social Media, das kann man nicht anfassen, das macht keinen Dreck, das kann doch nichts Richtiges sein. Und so sind die Handwerksbetriebe sehr vorsichtig und zurückhaltend beim Thema.

Nicht so die Schreinerei “Die Möbelmacher” aus der Weltstadt Kirchensittenbach. Die Möbelmacher haben einen beinahe lehrbuchmäßig aufgemachten Social Media Newsroom. Ein solcher Newsroom bündelt alle Infos und Kanäle eines Unternehmens im Social Web: Blog, Twitter, Facebook, Videos, Fotoalben,… jeweils eigene Beiträge und solche anderer Autoren. Ziel ist, den Besuchern die Recherche zu erleichtern und ein lebendiges Bild des Unternehmens zu vermitteln. Denn gerade im Social Web werden Meinungen und Empfehlungen verbreitet wie nirgendwo sonst.

Ich könnte jetzt den Newsroom der Möbelmacher in allen Einzelheiten beschreiben und loben. Aber wozu? Lassen wir ihn seinen Zweck erfüllen und hier für sich selbst sprechen! ;)

Besser bloggen mit einem Redaktionskalender

Wie schaffen Sie es, regelmäßig Artikel für Ihren Blog oder auch Ihre Facebook-Seite zu schreiben? Ohne gute Inhalte funktionieren Social Media nicht. Deshalb ist es eine der wichtigsten Aufgaben, laufend solche Inhalte zu produzieren. Den meisten fällt das schwer. “Über welche Themen soll ich schreiben? – Immer wenn ich was schreiben will fällt mir nichts ein. – Immer wenn ich was schreiben will kommt etwas anderes dazwischen. – Meine Artikel sind immer irgendwie gleich.” Das sind gängige Aussagen von Leute mit guten Blog-Vorsätzen. Es gibt einige Tipps, wie Sie sich das regelmäßige Schreiben einfacher machen können. Zunächst ist es wichtig, dass Sie planvoll vorgehen. Wie bei anderen Dingen auch. Planen Sie Ihre Blog-Artikel wie Ihre “regulären” Projekte. Dann werden Sie auf lange Sicht Erfolg haben und zum eingefleischten regelmäßigen Bloggern werden.

Sie brauchen also einen Redaktionskalender. Gehen Sie dabei in zwei Schritten vor:

Schritt 1: Stellen Sie für sich einen Zeitplan auf
Reservieren Sie sich 2-3 Mal pro Woche eine halbe Stunde, in der Sie einen Blog-Artikel schreiben. Das sollten möglichst Zeiten sein, in denen Sie geistig leistungsfähig und kreativ sind. Sie können auch einmal pro Woche einen längeren Artikel schreiben und zweimal einen kürzeren. Passen Sie den Zeitplan an Ihre Umstände an und halten Sie diese Zeiten konsequent ein. Bald wird es für Sie zur Gewohnheit, Blog-Artikel zu schreiben und es fällt Ihnen von Mal zu Mal leichter.

… Es ist jetzt 9 Uhr morgens, Sie nehmen sich gewissenhaft (und wie in Ihrem Kalender vorgesehen) Zeit, den anstehenden Blogartikel zu schreiben. Aber welches Thema nehmen Sie sich heute vor? Und wie ziehen Sie den Artikel auf? Wenn Sie sich das jedes Mal vor dem Schreiben überlegen müssen ist Ihre eingeplante Zeit um, bevor Sie eine Zeile zu Papier oder zu Monitor gebracht haben. Deshalb fehlt zu Ihrem Redaktionskalender noch ein wichtiger Punkt: Der Themenplan.

Schritt 2: Erstellen Sie einen Themenplan
Den Themenplan machen Sie am besten in Form einer Ideenmatrix. Damit bekommen Sie auf einen Blick die richtige Idee, über was Sie schreiben können. Wie funktioniert so eine Matrix? Das System verstehen Sie am besten, wenn Sie sich die Beispielmatrix ansehen, die ich für einen imaginären Marketingblog erstellt habe.

Diese Matrix besteht also aus Themenbereichen und Artikeltypen. Durch die Kombination aus sieben Themenbereichen und sechs Artikeltypen in meinem Beispiel bekommen Sie auf einen Schlag 42 Ideen für Blog-Artikel. Verwenden Sie eine der Ideen, haken Sie diese ab, das nächste Mal nehmen Sie dann eine andere. Sie können die Matrix nun mit Ihrem Zeitplan kombinieren und die 42 Ideen jeweils mit einem Datum versehen, an dem Sie den Blog-Artikel schreiben wollen. (Dieses Vorgehen ist besonders hilfreich, wenn für die Artikel noch recherchieren oder andere Vorbereitungen treffen müssen. Das müssen Sie aber nicht tun, wenn Sie lieber etwas spontaner sind und sich nach Lust und Laune eine Thema wählen wollen.)

Mit Ihrem Redaktionskalender, bestehend aus kombiniertem Zeit- und Themenplan sind Sie nun gerüstet fürs regelmäßige Bloggen. Jetzt heißt es: Machen. Planen Sie und halten Sie sich dran!

Natürlich ist Werzeugkasten eines erfolgreichen Bloggers mit einem Redaktionsplan noch nicht komplett. Darüber ein anderes Mal mehr…

WordPress Blog mit Facebook vernetzen

Wer bloggt möchte den mit viel Zeit und Liebe erstellten Content natürlich so vielen Lesern wie möglich zugänglich machen. Die eigene Facebook-Fanseite ist eine gute Möglichkeit. Aber alle Texte doppelt pflegen oder immer mit Copy & Paste aus dem Blog nach Facebook holen? Nö, das nervt. Auch hierfür gibt es zum Glück das passende Werkzeug im riesigen Fundus der WordPress-Plugins.

Das meiner Meinung nach beste Plugin für die Anbindung zwischen WordPress und Facebook ist “Simple Facebook Connect“. Das Plugin-Bündel installieren Sie auf normalem Weg, danach muss man die Plugins “SFC – Base” und “SFC – Publish” aktivieren. Danach wirds etwas tricky. Zunächst erstellt man eine neue Facebook-Anwendung und trägt die Daten der Anwendung ins SFC-Plugin ein. Ganz wichtig ist, in der FB-Anwendung die Adresse des Blogs als Connect URL anzugeben (zu erreichen unter Anwendungseinstellungen > Connect). Die Anwendung muss dann mit der Facebook-Fanseite verknüpft werden. Die ID der Fanseite müssen Sie auch noch im Plugin angeben (Die ID ist die 12-stellige Nummer in der URL zu Ihrer Fanseite.) Anschließend braucht das SFC-Plugin noch die Erlaubnis, auf Facebook posten zu dürfen. Wenn Sie nun alles richtig gemacht haben finden Sie in WordPress in der Artikelansicht neue Veröffentlichen-Buttons in der Sidebar. Mit einem Klick posten Sie den Artikel auf die Pinnwand Ihrer Fanseite, Sie können auch noch einen Kommentar dazu schreiben.

So veröffentlichen Sie Ihren Blogartikel in einem Aufwasch zusätzlich auf Facebook. Das Plugin “Simple Facebook Connect” bietet übrigens noch viele weitere Funktionen.