Vorher war ich auf der B2D-Messe Stuttgart, die zum ersten Mal hier stattfindet. War nicht der Renner, wie es halt so auf Regionalmessen aussieht bei denen massenhaft Freikarten verteilt werden. An ein paar Ständen war ich aber doch, habe mich mit bekannten und neuen Leuten unterhalten. Was mir dabei wieder besonders auf- bzw. missfiel, ist die weit verbreitete Unart, Visitenkarten irgendwo hinzutackern. Ich kann nicht anders, als jedes Mal den Schmerz meiner Visitenkarte mitzufühlen, die gerade von zwei Metallspitzen penetriert wird.

Meine Visitenkarte repräsentiert mich, sie wurde mit viel Liebe gestaltet und auf schönen Karton gedruckt! Bitte würdigt das gefälligst! Weil ich will, dass mein Gegenüber meine Visitenkarte auch aufbewahrt und wieder in die Hand nimmt, gebe ich ihm dann immer noch eine zweite, unversehrte. Aber das kann ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

Übrigens gibt es Länder, in denen es mindestens das Ende der Geschäftsbeziehung bedeuten würde, wenn man die Visitenkarte des anderen ähnlich respektlos behandelt. Klar, die Tackerer haben keine bösen Absichten, sie sind einfach ahnungslos. Also denkt mal darüber nach, liebe Leute. Auch meine Visitenkarte hat ein Recht zu leben.

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6 Responses to Lasst meine Visitenkarte leben!

  1. Elisabeth sagt:

    Es ist eine ziemliche Unart, besonders wenn man doppelseitige Visitenkarten bekommt und sie festtackert zerknicken sie auch noch. Aber es ist doch nicht ganu unpraktisch in Sachen Organisation. Nichts fliegt raus, nichts geht verloren. Es würde mich interessieren wie dieses Katalogisieren in Japan funktioniert.

  2. Brigita sagt:

    ja, beispielsweise in Japan gibt es feste Regeln, wie man mit Visitenkarten des Gegenübers umzugehen hat. Wird die Businesscard nicht angmessen betrachtet und beahnadelt, so kann dies schon Auswirkung auf die weitere Zusammenarbeit haben…

    Hier ein Guide zum Verhalten:
    http://www.japan-guide.com/e/e2227.html

    Ich mag Visitenkarten. Sie sind manchmal kleine kreative Wunderwerke. Es ist so viel möglich mit Ihnen und Ausdruckl der Unternehmerpersönlichkeit.

  3. Dieter sagt:

    Ja, was wären wir ohne Visitenkarten? Auch aus dem Empfehlungsmarketing sind sie nicht wegzudenken. Wer empfiehlt schon gern jemanden weiter, wenn die Visitenkarte lausig ist? Eine toll gestaltete Visitenkarte ist deshalb das A und O in Marketing und Vertrieb. Deshalb wird oft richtig Geld investiert, damit sich die Karte von der breiten Masse abhebt. Um so mehr hat sie Anspruch darauf, respektvoll behandelt zu werden!

  4. [...] Lasst meine Visitenkarte leben! | Der Marktschreyer [...]

  5. comma5 sagt:

    Lasst meine Visitenkarte leben! http://ow.ly/1ZHM0 #marktschreyer #in ^MS

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