Kategorie-Archiv: Ads & Aktionen

IKEA brings printed catalog to life

2013 a new app for smartphones brings augmented reality into the IKEA catalog.

Every year, millions of women (and of course a couple of men :-) are waiting for the new IKEA catalog with tons of cool products, home furnishing ideas and – most important – tiny accessoires. But in the past years, flipping though a catalog made out of real paper has become a little bit anachronistic. And online-shopping on the IKEA website isn´t much fun, so it´s no alternative.

I think that´s why IKEA is taking their catalog one step further. The “live improvement” company previews an augmented reality app for smartphones and tablets, which will be released in 2013. Not in substitution, but in addition to the printed catalog. Here´s the official statement about the app:

This year, the IKEA Catalog is alive with smart ideas, fun stories and beautiful products. Download the IKEA Catalog App for your smartphone or tablet, and scan select pages to unlock films, interactive experiences, photo galleries and more home furnishing inspiration.

Watch the video to get a first impression and to increase anticipation:

Wie weit würdest du gehen…

… um einen kostenlosen Snack zu bekommen? Nun, viele Menschen ziemlich weit. Zum Beispiel drücken Sie dafür 5000 Mal (!) auf einen roten Knopf, beten einen Automaten auf Knien an oder versuchen sich an merkwürdigen Tanzstilen – vor den Augen hunderter anderer in einer Fußgängerzone.

Herausgefunden hat das die australische Snack-Marke Fantastic Delites mit einer Guerilla-Aktion auf der Straße. Das Unternehmen ließ einen Automaten aufbauen, der Passanten über ein Display verschiedene Befehle gab und bei Gehorsam kostenlose Snack-Packungen ausspuckte.

Schon komisch – oder doch erschreckend? Warum sind wir (Homo sapiens konsumensis) normalerweise bei jedem leicht von der Normalität abweichenden Verhalten peinlich berührt, machen uns aber wegen eines Gratis-Häppchens vor der Öffentlichkeit gerne lächerlich? Wozu können uns clevere Marketer noch alles bringen? Gut, ganz so tragisch muss man es nicht sehen, man kann sich auch einfach über das Video der Aktion amüsieren.

via

Trojaner-Shirt: Eine Idee, die sich gewaschen hat

Die Organisation EXIT Deutschland, die Rechtsextremen beim Ausstieg hilft, hat sich eine tolle Guerilla-Aktion einfallen lassen. Als “anonymer Spender” getarnt hat sie der NPD Thüringen eine Ladung mit 250 T-Shirts geschickt. Die Shirts wurden dann auf dem Festival “Rock für Deutschland” an die Besucher verteilt. Die schwarzen T-Shirts waren mit rechtsradikalen Symbolen bedruckt, doch das war nur Tarnung. Nach dem ersten Waschgang kam die versteckte Botschaft von EXIT zum Vorschein. (siehe Fotos) Der sichtbare Druck war nämlich abwaschbar, die Schicht darunter nicht. Die Aktion hat in der Szene für Aufsehen gesorgt und selbst bei einigen Überrumpelten Anerkennung hervorgerufen.

T-Shirt Aktion EXIT

T-Shirt-Druck vor und nach dem Waschen. (Bild: EXIT)

In einem Zeitungsbericht sagte EXIT Geschäftsführer Wagner, dass die Produktion der T-Shirts eine Herausforderung war. Etwa 50 Test-Shirts habe es gebraucht, bis der Druck geklappt hat. Die Gesamtkosten dafür lägen aber im niedrigen vierstelligen Bereich. Gemessen am Aufsehen, das die Aktion erregt hat und dem folgenden Medienecho, sind das Peanuts!

Die Idee des Trojaner-Shirts passt auch perfekt zu Aktionen im Ausbildungsmarketing, wie ich finde. T-Shirts sind bei Jugendlichen immer hoch im Kurs und werden von Veranstaltungen gerne als Werbegeschenk mitgenommen. Warum nicht mal bei der nächsten Azubi-Messe solche Shirts verteilen? Unter einem tollen Druck könnte der Spruch stehen: “Entdecke deine verborgenen Talente. Wir zeigen dir, wie.” Oder wenn Sie einen Event sponsern, beispielsweise ein Konzert: Unter Dem Event-Logo platzieren Sie einen Slogan wie “Werde selbst ein Star. Lass dich bei … ausbilden!” Wagemutige Unternehmer schieben die Trojaner-Shirts (ähnlich wie EXIT) einem Wettbewerber unter: “Komm auf die gute Seite…” ;-)

Gerade mittelständische oder kleine Unternehmen, die nicht sehr bekannt sind, werden mit so einer Aktion sicherlich bei den Jugendlichen ankommen und lange in Erinnerung bleiben. Die Kosten sind auch tragbar. Also bevor die nächste Entscheidung über den Einkauf von Werbeartikeln ansteht oder über die nächste Aktion für Azubis, sprechen Sie doch mal mit ihrer Agentur und entwickeln Sie ein paar trojanische Shirt-Ideen.

Social Media Schulungsvideo von Tchibo

Kein Unternehmen kann verhindern, dass Mitarbeiter in sozialen Netzwerken unterwegs sind und dort auch als Mitarbeiter erkannt werden. Genauso wenig würde es bringen, allen Mitarbeitern strenge Regeln oder Verbote für die Nutzung (außerhalb der Arbeitszeit) aufzuerlegen. Deshalb kommen immer mehr Unternehmen auf den Trichter, dass sie ihre Mitarbeiter am besten ohne erhobenen Zeigefinger für den richtigen Umgang mit sozialen Medien “erziehen” oder sensibilisieren. Sie stellen so genannte “Guidelines” oder Richtlinien auf, also positiv und nicht zu eng formulierte Empfehlungen. Denn schließlich profitiert nicht nur das Unternehmen davon, wenn Mitarbeiter im Web einen guten Eindruck machen. Auch jeder einzelne bewahrt sich damit vor Peinlichkeiten oder schlimmeren Konsequenzen.

Besonders nett, finde ich, hat sich Tchibo diesem Thema angenommen. Der Kaffeeröster hat einen kurzen, amüsanten Animations-Clip erstellt, in dem ein gewisser “Herr Bohne” kein Social-Media-Fettnäpfchen auslässt. Das Fazit des Clips spiegelt genau das wieder, was ich auch in Seminaren immer betone: “Tun Sie im Internet nichts, was Sie im echten Leben auch nicht machen würden.”

Bio-Werbung muss nicht langweilig sein…

… dachten sich die Werber von “Yeo Valley organic”, einem britischen Bauern-Verband. Und zeigen mit diesem phatten Clip, dass Kühe, Traktoren und Bauern gar nicht uncool sind. Bitte mehr davon! Vielleicht lassen sich auf diese Art mehr Menschen von nachhaltig produzierten Lebensmitteln überzeugen?!

TippEx schreibt Geschichten neu: Jäger vs. Bär

Was macht ein Jäger mit einem Bär? Na, in den meisten Fällen wird er ihn abknallen. Nicht so in der neuen Viral-Kampagne von TippEx. Der Bär ist doch so knuffig und süß, und der Jäger kann sooo viele anderen Sachen mit dem Bär machen. Zum Beispiel? Das müsst ihr selbst herausfinden. Die Kampagne ist nämlich interaktiv und macht einen Heidenspaß. Also, da ja jetzt Wochenende ist, probierts gleich aus und schreibt selbst die Bär-Geschichten neu.

Übrigens, auch ganz verrückte Ideen funktionieren… wenn euch nix mehr einfällt, sucht mal im Netz. Die Kampagne erfreut sich bereits großer Beliebtheit und viele User veröffentlichen ihre Lieblings-Aktionen. (Was sind eure?)

Schaut euch das Video an, klickt, wenn ihr aufgefordert werdet, und dann nimmt die Story ihren Lauf… ;)

Ich bin wirklich erstaunt, dass ein so langweiliges Low-Interest Produkt wie TippEx mit solch einer erfrischenden Idee auftaucht. Es lohnt sich doch, wenn man mal über den Tellerrand schaut.

Der magische Stuhl

Für Vielflieger ist Komfort ziemlich wichtig, schließlich will man ja nicht ständig eingeschlafene Beine und einen schmerzenden Rücken haben. Deshalb stellt KLM mit einer Guerilla-Aktion an europäischen Flughäfen das Thema Komfort in den Mittelpunkt: Reisende bestaunten mit ungläubigen Gesichtern, wie der holländische Magier Ramada locker auf einem unsichtbaren Stuhl saß und gemütlich Zeitung las. Toll!